Wer eine Reise unternimmt, der hat vorher meist schon alles bis ins kleinste Detail durchgeplant. Die Flüge sind schon Wochen vorher gebucht, die Koffer gepackt, Auslandsreise-krankenversicherungen abgeschlossen, der Hund in der Pension und die Zeitung abbestellt. Das Rahmenprogramm für die kommenden drei Wochen steht auch schon. Alles bereit zum Abmarsch, befohlene gute Laune inklusive.Wie und wo fange ich mit dem Einstieg an?
Bei der Planung der eigenen Karriere (die man ja mit seinem Berufswunsch verbindet) kann es aber schon problematischer werden, vor allem, wenn es um den Einstieg geht. Letze Woche habe ich die verschiedenen Themenfelder beschrieben. Diese Woche widme ich mich mit der Einteilung der Ausbildungsstätten für Journalisten, Medienleute und PR-Berater, Grafikern und Web-Designern. Denn vor einem Problem stehen alle. Wie und wo fange ich mit dem Einstieg an?
An einer Staatlichen Uni gibt es verschieden Themenbereiche, die man studieren kann. Meist entscheiden sich die Studenten für ein Vollzeit-Studium, machen den Bachelor und setzen dann den Master-Studienlehrgang obendrauf. In manchen Berufsfeldern, z. B. der des Journalisten, ist das der klassische Einstieg. Dabei muss man nicht zwangsläufig Journalismus studieren, auch die Kombination von Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften berechtigt zur Hoffnung, erfolgreich als Journalist Fuß zu fassen. Denn als studierter Chemiker kann man zum Beispiel wunderbar in einer Fachzeitschrift für Chemie schreiben (ob man dazu natürlich Lust hat, ist eine ganz andere Sache). Das gilt aber auch für andere Kombinationen.
Beliebte Fächer:
Wer sich mal Stellenangebote im Medien- und Marketingbereich ansieht, sieht (je nach Stellenangebot) auch die Anforderung. Als Wunschstudiengang wird für Journalisten häufig (klar) Journalismus, aber auch Germanistik, Philosophie, meist in Kombination mit Politik- oder Wirtschaftsstudium gefordert. Im Marketing-Bereich natürlich Marketingmanagement, BWL mit Schwerpunkt Marketingkommunikation, aber auch Wirtschaftspsychologie und Marktforschung sind Trend.
Links:
Wer mehr über die verschiedenen Studiengänge und Uni´s wissen will, sollte auf http://www.zeit.de/campus/index mal nachschauen. Auch Seiten wie http://www.studienwahl.de/ oder http://www.studis-online.de/StudInfo/ geben weitere Tipps für die Studieenauswahl. Um die richtige Uni zu finden, schlag ich von Zeit.online auch die Seite http://ranking.zeit.de/che2010/de/ vor. Speziell für Medienberufe empfehle ich die Seite http://www.medienstudienfuehrer.de/, auf der man neben Studium- auch Ausbildungstipps bekommt.
Private (Fach) Hochschulen:
Private Universitäten und Fachhochschulen haben den Vorteil, dass man berufsbegleitend studieren kann. Also neben dem Beruf eine höher qualifizierende Weiterbildung erhält. Das geht auch bei vielen staatlichen Universitäten, wird aber (meines Wissens) weniger in Anspruch genommen. Vor allem in der Wirtschaft ist das hoch angesehen, sagt es doch über ein überdurchschnittliches Engagement des Mitarbeiters aus. Zudem erhält man neben der theoretisch fundierten Ausbildung, die praxisbezogene Arbeit. Private Hochschulen sind auch eng mit der Wirtschaft verzahnt, sodass viele Unternehmen die (meist hohen) Studiengebühren für Ihre Mitarbeiter übernehmen. Gleichzeitig geht es aber auch mit einer langfristigen Bindung an das Unternehmen Hand in Hand. Auch hier kann man sich in den obengenannten Bereichen weiterbilden. Ein weitere Vorteil sind die nicht so strengen Aufnahmekriterien. Braucht man für viele Studiengänge noch einen Numerus Clausus (Notendurchschnitt), so haben viele private Uni´s meist ein eigenen Aufnahmetest, indenen Sie aus den Studenten aussuchen. Die sind aber in der Regel leichter zu bestehen als mancher Notendurchschnitt.
Wer sich mal Stellenangebote im Medien- und Marketingbereich ansieht, sieht (je nach Stellenangebot) auch die Anforderung. Als Wunschstudiengang wird für Journalisten häufig (klar) Journalismus, aber auch Germanistik, Philosophie, meist in Kombination mit Politik- oder Wirtschaftsstudium gefordert. Im Marketing-Bereich natürlich Marketingmanagement, BWL mit Schwerpunkt Marketingkommunikation, aber auch Wirtschaftspsychologie und Marktforschung sind Trend.
Links:Wer mehr über die verschiedenen Studiengänge und Uni´s wissen will, sollte auf http://www.zeit.de/campus/index mal nachschauen. Auch Seiten wie http://www.studienwahl.de/ oder http://www.studis-online.de/StudInfo/ geben weitere Tipps für die Studieenauswahl. Um die richtige Uni zu finden, schlag ich von Zeit.online auch die Seite http://ranking.zeit.de/che2010/de/ vor. Speziell für Medienberufe empfehle ich die Seite http://www.medienstudienfuehrer.de/, auf der man neben Studium- auch Ausbildungstipps bekommt.
Private (Fach) Hochschulen:Private Universitäten und Fachhochschulen haben den Vorteil, dass man berufsbegleitend studieren kann. Also neben dem Beruf eine höher qualifizierende Weiterbildung erhält. Das geht auch bei vielen staatlichen Universitäten, wird aber (meines Wissens) weniger in Anspruch genommen. Vor allem in der Wirtschaft ist das hoch angesehen, sagt es doch über ein überdurchschnittliches Engagement des Mitarbeiters aus. Zudem erhält man neben der theoretisch fundierten Ausbildung, die praxisbezogene Arbeit. Private Hochschulen sind auch eng mit der Wirtschaft verzahnt, sodass viele Unternehmen die (meist hohen) Studiengebühren für Ihre Mitarbeiter übernehmen. Gleichzeitig geht es aber auch mit einer langfristigen Bindung an das Unternehmen Hand in Hand. Auch hier kann man sich in den obengenannten Bereichen weiterbilden. Ein weitere Vorteil sind die nicht so strengen Aufnahmekriterien. Braucht man für viele Studiengänge noch einen Numerus Clausus (Notendurchschnitt), so haben viele private Uni´s meist ein eigenen Aufnahmetest, indenen Sie aus den Studenten aussuchen. Die sind aber in der Regel leichter zu bestehen als mancher Notendurchschnitt.
Was man aber auf jeden Fall immer machen sollte:
Über die Schule genau informieren! Im Internet die Forenbeiträge lesen (mehr als nur einen)! Vergleiche zwischen den verschiedenen Institute und Fachhochschulen machen! Freunde und Bekannte, die auf der Schule sind oder waren fragen! Informationsveranstaltungen, Tage der offenen Tür und Messestände besuchen! Einen "Probe"-studientag mitmachen, einfach in der Klasse sitzen und live mitstudieren.
Staatliche Uni vs. private HochschulenDie Diskussion, Staatliche Uni gegen private Hochschule, ist seit Langem im Gange und wird zum Teil mit einer Leidenschaft ausgefochten, die auch ins unsachliche abrutscht. Grundsätzlich gilt es Folgendes zu beachten: Nicht alle haben die Zugangsvoraussetzungen für eine Staatliche Uni, was nicht heißt, das diese weniger befähigt sind, später die gleichen Aufgaben auszuführen, wie promovierte Akademiker. Und die Doppelbelastung, Beruf und Studium, erfolgreich unter einem Hut gebracht zu haben, wird sich sicherlich später im Lebenslauf und im Berufsleben positiv bemerkbar machen und auszahlen.
Fazit:
Wer seinen beruflichen Lebensweg eher in Wissenschaft und Forschung sieht, der ist gut mit einer staatlichen Uni beraten. Wer in die Wirtschaft will, der macht mit einem Dualen Studium (egal ob staatlich oder privat) nichts verkehrt. Eher noch einen guten Eindruck. Und die Privaten Uni sind mittlerweile auch FIBAA akkreditiert und unterliegen der staatlichen Kontrolle. Zudem sind sie eng mit der Wirtschaft verzahnt, die regelmäßig ihre Anforderungen an die Hochschulen übermittelt, sodass diese dann auch in den Lehrplan übernommen werden.
Links:Wer sich die Diskussion über staatliche oder private Universitäten verfolgen möchte, sollte auf Forenseiten wie http://www.gutefrage.net/, http://de.answers.yahoo.com/ oder http://www.unicum.de/. Eine (wenn auch teils unsachliche) sehr ausführliche Diskussion gibt es unter http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukatid=13&f=41&i=713&t=713 zu lesen. Sie beginnt zwar nach einer Anfrage über die Reputation einer privaten Hochschule, spaltet sich aber bald in zwei Lager (Privat vs. Staatlich) und wird an einige Stellen auch fast schon fanatisch. Macht euch euer eigenes Bild. Eine sehr gute Seite zum Thema "Berufsbegleitendes Studium" ist die Seite http://www.studieren-berufsbegleitend.de/. Hier kann man nach Postleihzahlen sortiert, sich alle Universitäten und Fachhochschulen in seiner Umgebung samt Studieninhalten anschauen. Eine sehr gute Seite!
AusbildungsberufeEine bestandene (anerkannte) Ausbildung ist ein Grundstein, der einem auch bei Abbruch eines Studiums keiner mehr nehmen kann. Wer nach der Schule erstmal eine Ausbildung macht, und danach ein Studium (meiner Meinung nach am besten ein Berufsbegleitendes), bereitet sich optimal auf den Beruf und auf seine persönliche Weiterbildung vor. Dabei ist es von Vorteil, wenn man eine Ausbildung beginnt, die mit der Thematik seines Berufswunsches einhergeht, aber auch eine Kombination zu diesem macht Sinn. Zum Beispiel Mediengestalter (Ausbildung) und Kommunikationsdesign, wenn man später als kreativ Direktor in einer Agentur arbeiten will, oder ein Kaufmann für Marketingkommunikation (ehemals Werbelaufmann) im Verbund mit einem Studium in Kommunikationswissenschaften oder Marketing-Management.
Die Kombination sind vielfältig, wichtig ist, das sie sich ergänzen oder aufeinander aufbauen, also ein Gesamtbild- oder Identität mit seinem Berufsbild entsteht.
Und wenn es mal nicht passt?
Auch nicht schlimm! Bei aller Planung und Hilfestellung, wichtig ist, das man selber klarkommt! Wenn man mal in die falsche Richtung geht, hat man immer die Möglichkeit, den Weg zu wechseln, und neu anzufangen. Und man hat sogar was dabei gelernt. Nämlich das dieser Weg für einen selbst der falsche war.
Links:Ein paar gute Links, Tipps und Tricks zum Thema Ausbildung findet ihr auf http://www.azubister.net/. Das ist ein Forum für Auszubildende mit Ihren Belangen und Erfahrungen. Sehr informativ. Aber auch die http://www.ihk.de bietet neben Ausbildungsatlas (Stellenverzeichnis aller Ausbildungsbetriebe) auch wichtige Hinweise zu Bewerbungen, Lebensläufen und Vortstellungsgesprächen. Übrigens, über die IHK kann man auch im zweiten Bildungsweg weiter als nur mit einer Ausbildung kommen - auch ohne Abitur. Unter der Rubrik "Aus- und Weiterbildung" findet ihr alle Informationen über Seminare und Kurse der IHK. Ich habe deshalb hier keinen Link geschaltet, weil die IHK Kammern regional verschieden und so auch aufgeteilt sind. Unter dem Link http://www.berufenet.arbeitsagentur.de findet man Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen. Hier kann man auch nach Themenbereichen sortiert, gezielt seinen Beruf raussuchen. Unter http://www.kursnet.arbeitsagentur.de findet man Informationen über schulische Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit Anschriften und der Angaben der Bedingungen für die Ausbildung, Termine und Kosten.
Zu guter Letzt
Ich hoffe, auch hier wieder ein bisschen Licht ins Dunkle gebracht zu haben. Meine Absicht war es, mögliche Berufseinstiege aufzuzeigen. Auch hier handelt es sich wieder um meine persönliche Meinung. Anmerkungen, Ergänzungen aber auch Kritik ist ausdrücklich erwünscht. Mit jedem konstruktiven Beitrag unterstützt ihr andere, die vielleicht noch nicht so weit sind wie Ihr.
Alles Gute und bis nächste Woche,
Euer BaZa…
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